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Molybdän (Mo)

Über Molybdän

Molybdän ist schlecht verfügbar auf leichten und sauren Böden (anmoorige Sandböden, Hochmoorböden, gärtnerische Erden und Substrate) sowie bei Trockenheit.

Molybdän-Mangel-Symptome

Molybdän-Mangel zeigt sich vorwiegend an jüngeren Blättern, aber auch durch Chlorose der älteren Blätter. Die Blattränder werden schnell nekrotisch und rollen sich ein, die Blattspreiten sind reduziert, z. T. nur mit wachsender Mittelrippe ("Peitschenstiel"- / "Whiptail"-Symptome). Allgemein ist ein verminderter Wuchs mit Blattaufhellungen und Welkeerscheinungen festzustellen. Bei Blumenkohl sind verkrüppelte und verdrehte Herzblätter zu beobachten (Klemmherzbildung).

Wofür ist Molybdän wichtig?

  • Chlorophyllaufbau
  • Katalysator bei der Umwandlung von Nitrat zu Nitrit in der Pflanze
  • Bestandteil einiger Enzyme z. B. der Nitrogenase
  • Eiweißstoffwechsel
  • Teil der Enzyme zur N2-Bindung von Knöllchenbakterien

Wodurch wird Molybdän-Mangel verstärkt?

  • Böden mit niedrigem pH-Wert
  • Trockenheit
  • Auswaschung auf grob texturierten Kalkböden