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Calciumversorgung im Obstbau

Sichere Fruchtqualität durch Calcium

Lebosol®-Calcium und Lebosol®-Calcium-Forte SC

für widerstandsfähige und feste Früchte

Der Insgesamt viel zu trockene April machte alle Hoffnungen auf eine gleichmäßige Wasserversorgung der Kulturen im Frühjahr zu Nichte. Durch die Niederschläge im Mai aber wurde die Nährstoffverfügbarkeit in der Wurzelzone deutlich erhöht. So stieg nach der langen Trockenheit insbesondere die Stickstoff- und die Kaliumaufnahme der Bäume an. 
Eine erhöhte Stickstoffaufnahme beschleunigt das Wachstum und vermindert die Calciumaufnahme. Die verstärkte Kaliumaufnahme hemmt neben der Calcium- und Magnesiumaneignung der Pflanzen (Antagonismus) auch die Bor-, Zink- und Manganaufnahme

Calciumversorgung auf hohem Niveau 
sichert Fruchtqualität auf hohem Niveau

Calcium spielt eine wichtige Rolle im Aufbau der Zellwände und damit auch für die Fruchtfestigkeit. Je mehr Calcium in die Zellwände eingebaut werden kann, desto widerstandsfähiger werden die Früchte gegenüber z.B. Stippe und Lagerbräune (Apfel und Birne). Sowohl beim Kernobst als auch beim Steinobst wird damit die Lagerstabilität erhöht. 
Calcium ist – neben Mangan, Zink und Aminosäuren (Aminosol®) - auch ein wichtiger Baustein bei der Reduktion von Schäden durch intensive Sonneneinstrahlung.
Es ist in diesem Prozess ein wichtiges Antioxidans. 

Empfehlung für den konventionellen Obstbau: 

Steinobst

2 – 4 Anwendungen mit 5 – 8 l/ha Lebosol®-Calcium-Forte SC 

Kernobst

4 – 6 Anwendungen mit 5 – 8 l/ ha Lebosol®-Calcium-Forte SC  

Empfehlung für den ökologischen Obstbau

zur Calciumversorgung:

Steinobst

2 – 4 Anwendungen mit 5 – 10 l/ha Lebosol®-Calcium

Kernobst

4 – 6 Anwendungen mit 5 – 10 l/ ha Lebosol®-Calcium

 

zur Reduzierung von Strahlungsstress:

Kern- und Steinobst

2 – 4 Anwendungen mit 2 l/ha Lebosol®-HeptaZink + 2 l/ha Lebosol®-HeptaMangan

Aufgrund der verbesserten Kaliumaufnahme aus dem Boden ist die Verfügbarkeit von Bor und Magnesium eingeschränkt. 
Um einem Magnesiummangel (vorzeitiger Blattfall) bzw. einen Bormangel (reduzierte Qualität der Blütenknospen) vorzubeugen,
sollte Magnesium und Bor gedüngt werden. 
 

Unsere Empfehlung für den konventionellen und den ökologischen Obstbau:

Kern- und Steinobst

2 – 3 Anwendungen mit 1 l/ha Lebosol®-Bor + 4 l/ha Lebosol®-Magnesium 400 SC

Die Anwendungen können nicht zusammen mit
Lebosol®-Calcium oder Lebosol®-Calcium-Forte ausgebracht werden! 
Kernobst – bei berostungsanfälligen Sorten erst ab Walnussgröße