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Erhaltung einer aktiven Laubwand

Eine vitale Laubwand

ist der Schlüssel zum Erfolg im Weinbau

Das sommerliche Wetter im April führte zu einem zügigen Wachstum der Reben, die extreme Trockenheit der letzten Wochen ist beendet. Regional hat es wenig bis ausreichend geregnet. Es soll auch weiterhin durchwachsen bleiben und es muss immer wieder mit Regen oder Schauern gerechnet werden.
Wir empfehlen daher rechtzeitig Kalium- oder Magnesiumphosphonat einzusetzen. Phosphonate unterstützen die Reben bei der Erhaltung einer vitalen und aktiven Laubwand.

Unsere Empfehlung 

mehrere Anwendungen mit 2 – 3 l/ha Lebosol®-Kalium-Plus oder Lebosol®-Magnesium-Plus

ab Vorblüte bis Erbsengröße (nicht während der Vollblüte!)
in Kombination mit den Kontaktfungiziden

Vorbeugung von Eisenchlorosen

Das Auftreten von Eisenchlorosen ist dieses Jahr wahrscheinlich.

Zum einen können die Trockenheit und die hohen Erträge der beiden Vorjahre zu Schwächechlorosen führen, weil die Reservestoffeinlagerung begrenzt war.
Zum anderen begünstigt die Trockenheit der letzten Wochen eine Trockenchlorose, betroffen sind hier besonders junge Weinberge. 

Eisen-Mangel zeigt sich durch Vergilbung der jüngsten Blätter mit dunklen Blattadern. 

Neben kulturtechnischen Maßnahmen (Bodenstruktur, Wasserhaushalt, pH-Wert usw.) besteht die Möglichkeit, die Eisenversorgung über das Blatt zu verbessern. 

Die frühe und regelmäßige Blattdüngung mit Lebosol®-HeptaEisen schafft hier Abhilfe. 

Lebosol®-HeptaEisen ist ein besonders verträglicher Eisenblattdünger und ist auch für die Bodendüngung geeignet. 

Unsere Empfehlung: 

mehrere Anwendungen mit 4 l/ha Lebosol®-HeptaEisen 

 

Bei starken Chlorosen raten wir zu einer Bodenbehandlung (Lanzen) mit

10 - 15 ml Lebosol®-HeptaEisen in 1 l Wasser pro Stock.

Lebosol®-HeptaEisen ist FiBL-gelistet.