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Nacherntebehandlung im Obstbau

 

Aminosäuren, Bor, Zink und Kalium:

Zur Unterstützung der Regeneration und Bildung von Nährstoffreserven  

 Unsere Empfehlung: 2 Anwendungen mit

 

 

2 l/ha Aminosol® +

1 l/ha Lebosol®-Bor +

0,5 l/ha Lebosol®-Zink 700 SC

 

 

Gegebenenfalls ergänzen mit 10 l/ha Lebosol®-Kalium 450  (Holzausreife / Winterhärte)

Die Kirschen sind geerntet und bei den Äpfeln stehen wir kurz davor. Ein sicheres Zeichen, dass wir uns in der 2. Hälfte des Obstbaujahres befinden. 

Nach einer guten Ernteleistung ist es nun Zeit für die Regeneration der Obstbäume. 

In dieser Phase ist es wichtig der Kultur dabei zu helfen, ausreichend Nährstoffreserven anzulegen.

Es geht darum, die Blatt- und die Blütenknospen sowie das Fruchtholz zu stärken. So können die Bäume trotz aller Widrigkeiten im Herbst und Winter genügend Kraft für das kommende Frühjahr entwickeln.

Gerade im Steinobst ist die Blüte auf die Reserven im Baum angewiesen. Mit einer gezielten Nacherntebehandlung unterstützen Sie den Austrieb und stärken die Blüte.

 

Im Kern- und Beerenobstanbau gibt es hingegen vor der Blüte noch die Möglichkeit, den Austrieb durch eine gezielte Blattdüngung zu unterstützen. Dafür braucht es entsprechend gutes Wetter.

Auch hier gilt: vorausschauendes Handeln ist besser.

Neben Kalium spielen Aminosäuren, Bor und Zink eine wichtige Rolle. 

Bor und Zink sind beide wichtig für die Qualität der Blütenknospen. Darüber hinaus hat Bor eine weitere Funktion im Rahmen der Stabilisierung der Zellwände und nimmt direkten Einfluss auf die Winterhärte, weil es für den Abtransport der gebildeten Zucker aus dem Blatt in die Knospen verantwortlich ist. Kalium ist wichtig für die Holzausreife und damit ebenfalls für die Winterhärte.

Aminosäuren kommen dem Stoffwechsel der Pflanze direkt zugute und beschleunigen somit die Bildung von Reservestoffen.