Gezielte Blattdüngung unterstützt Knospen- und Triebentwicklung im Hopfen
Die aktuelle Witterung mit hochsommerlichen Hitzeperioden und nur vereinzelten Gewittern stellt den Hopfen vor besondere Herausforderungen. Starke Wachstumsschübe und eine erhöhte Transpiration führen dazu, dass die Nährstoffversorgung mit dem Tempo der Pflanzenentwicklung oft nicht Schritt halten kann.
Gleichzeitig bringen Gewitter meist keine nachhaltige Entlastung – im Gegenteil: Das Risiko von Nährstoffdefiziten und Blattschäden durch Sturm oder Hagel steigt deutlich.
Jetzt ist gezieltes Handeln gefragt, um Qualität und Ertrag zu sichern.
Optimale Nährstoffversorgung im Hopfenanbau –
Vorbeugung von Zink- und Bormangel mit Lebosol®-Blattdüngern
Der Hopfenanbau ist eine anspruchsvolle landwirtschaftliche Kultur, bei der eine ausgewogene Nährstoffversorgung entscheidend für die Qualität und den Ertrag der Ernte ist. Besonders die Mikronährstoffe Zink und Bor spielen eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Qualität der Hopfenpflanzen.
Warum Zink und Bor so wichtig sind
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das die Knospen- und Triebentwicklung unterstützt. Ein Mangel an Zink kann durch hohe pH-Werte und hohe Phosphatgehalte im Boden verursacht werden, da diese die Nährstoffverfügbarkeit einschränken. Typische Zink-Mangelsymptome im Hopfen sind:
- Gestauchter Wuchs
- Hellgrüne Verfärbung der Blätter
- Wölbung und Verdrehung der Blätter („Kräuselkrankheit“)
- Reduzierte Wuchsfreudigkeit und weniger Blütenansätze
Bor ist ebenfalls entscheidend für die Blüte und den Fruchtansatz. Ein Mangel an Bor kann durch hohe Stickstoff- und Calciumgehalte oder durch schlechte Bodenversorgung auftreten. Auch Kälte, Nässe, Trockenheit und hohe pH-Werte begünstigen Bor-Mangel. Symptome eines Bormangels sind:
- Schlechte Blüte
- Verminderter Fruchtansatz

Im Hopfen
| Was? | 2 l/ha Lebosol®-Bor + 0,5 l/ha Lebosol®-Zink 700 SC |
| Wie oft? | 3 mal |
| Wann? | Bis Blühbeginn |

