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Nahaufnahme einer geernteten, einzelnen Zuckerrübe auf der Erde
Icon eines hellgrünen Kreises mit der Kontur einer dreiblättrigen Pflanze
Schwung

Blattdüngung in Zuckerrüben

Die im Zuckerrübenbau eingesetzten Bodenherbizide müssen die Bestände über einen längeren Zeitraum unkrautfrei halten. Herbosol® sichert die Wirkung Ihrer Bodenherbizide ab. Durch eine bessere Verteilung der Spritzflüssigkeit auf dem Boden bessere Haftung am Boden höhere Konzentration in der oberen Bodenschicht weniger Auswaschung.

Unsere Anwendungsempfehlung, damit der Herbizidfilm auf dem Boden möglichst lange erhalten bleibt:

0,4 l/ha Herbosol® zu den Bodenherbiziden im Zuckerrübenbereich in der 3. NAK zur Absicherung der Bodenwirkstoffe im Hinblick auf die Dauerwirkung auf leichten Böden, bei geringem Humusgehalt auf 0,6 l/ha erhöhen auf schweren Böden, bei hohem Humusgehalt auf 0,2 l/ha reduzieren.

Herbizidspritzungen, aber auch schlechte Wachstumsbedingungen durch Kälte, Nässe, Trockenheit und nicht standortangepasste Bodenbedingungen verursachen Stress und hemmen die Aminosäuresynthese. Der Zusatz von Aminosol® (Aminosäuren) zum Spritzwasser mildert diese Auswirkungen und bringt so einen deutlichen Wachstumsvorsprung.

Unsere Anwendungsempfehlung, damit Ihre Zuckerrüben den Stress besser überstehen: 2 – 3 l/ha Aminosol® zu den Nachauflauf-Herbiziden, insbesondere der 1. und 2. NAK

Hoher Bedarf an Bor und Mangan

Trockenheit, Kälte oder zu hohe pH-Werte im Boden beeinträchtigen die Nährstoffverfügbarkeit von wichtigen Spurennährstoffen für die Zuckerrübe. Vor allem der Mangel an Bor und Mangan hat in Zuckerrüben wirtschaftliche Bedeutung.

Die Zuckerrübe zählt zu den landwirtschaftlichen Kulturen mit einem hohen Borbedarf. Durch seinen Einfluss auf die Ausbildung des Speichergewebes und den Zuckerstoffwechsel besitzt Bor für die Zuckerrüben eine sehr große Bedeutung. Bei Bor-Mangel kommt es zur Ausprägung von Schadsymptomen an Blatt und Rübe, die als Herz- und Trockenfäule bezeichnet werden.

Mangan ist ebenfalls an der Zuckerbildung beteiligt und verhindert die vorzeitige Alterung der Blätter und somit indirekt den Blatt-Neuaustrieb.

Zur Absicherung einer ausreichenden Bor- und Manganversorgung Ihrer Zuckerrüben empfehlen wir ihnen ab 6-Blatt-Stadium den Einsatz von Lebosol®-AqueBor SC und Lebosol®-Mangan GOLD SC.

Einen verbesserten Ertrag und eine höhere Vitalität Ihrer Zuckerrübenbestände können Sie über eine optimierte Phosphor-, Kalium- und Magnesiumversorgung erreichen. Gerade zur Verbesserung der Anfangsentwicklung und des Energie- und Wasserhaushaltes ist eine ausgewogene Phosphor- und Kaliumversorgung erforderlich. Wir empfehlen Ihnen hierzu den Einsatz von 2 mal 6 l/ha Lebosol®-PK-Max ab 6-Blatt-Stadium.

Magnesium- aber auch Schwefel-Mangel ist in den Zuckerrüben insbesondere bei Trockenheit aufgrund verminderter Beweglichkeit im Boden, aber auch nach Regenereignissen aufgrund von Auswaschung in tiefere Bodenschichten zu beobachten.

Magnesium ist notwendig für den Aufbau des Chlorophylls. Schwefel ist Bestandteil essentieller Aminosäuren. Der Schwefel-Stoffwechsel ist von großer Bedeutung für die pflanzliche Resistenz, da er verschiedene Möglichkeiten bietet, pilzliche Erreger abzuwehren. So zeigen durch Schwefel-Mangel geschwächte Zuckerrübenpflanzen einen deutlich stärkeren Befall mit echtem Mehltau (Erysiphe betae), als die besser versorgten.

Wir empfehlen Ihnen zur Verbesserung der Magnesium- und Schwefelversorgung Ihrer Zuckerrübenbestände den Einsatz von Lebosol®-MagSOFT SC ab 6-Blatt-Stadium.